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Pflasterpass® – Sicher spielen im heimischen Garten – Diese Gefahren sollten Eltern kennen

 

Mit den steigenden Temperaturen zieht es Kinder nach draußen – und der heimische Garten wird schnell zum Abenteuerspielplatz. Zwischen Blumenbeeten, Spielgeräten und Wasserstellen gibt es jedoch einige Gefahren, die Eltern im Blick behalten sollten. Mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich viele Risiken reduzieren. Hier findet ihr die wichtigsten Gefahrenquellen und Tipps für ein sicheres Spielen im eigenen Garten.

1. Giftige Pflanzen – Gefahr für neugierige Kinder
Viele Pflanzen im Garten können giftige Bestandteile enthalten und insbesondere für kleine Kinder gefährlich werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • Fingerhut
  • Eibe
  • Tollkirsche
  • Maiglöckchen

Tipp:
Informiert euch darüber, welche Pflanzen in eurem Garten wachsen und ob diese für Kinder gefährlich sein können. Kinder sollten früh lernen, unbekannte Pflanzen, Beeren oder Pflanzenteile nicht in den Mund zu nehmen oder zu essen.

2. Gartengeräte & Werkzeuge – Verletzungsgefahr minimieren
Gartenscheren, Harken, Sägen und motorisierte Geräte wie Rasenmäher können für Kinder erhebliche Verletzungsgefahren darstellen.

Tipp:

  • Gartengeräte nach Gebrauch sicher und außerhalb der Reichweite von Kindern verstauen
  • Motorisierte Gartengeräte nicht unbeaufsichtigt stehen lassen
  • Kinder während der Benutzung von Rasenmähern oder anderen motorisierten Geräten auf Abstand halten

3. Wasserstellen – Teiche, Pools & Regentonnen sichern
Teiche, Pools, Planschbecken und Regentonnen können insbesondere für kleine Kinder eine lebensgefährliche Unfallquelle darstellen.

Tipp:

  • Pools und Teiche kindersicher absichern
  • Regentonnen mit einem festen Deckel verschließen
  • Planschbecken nach der Benutzung leeren oder sicher unzugänglich machen
  • Kleine Kinder in der Nähe von Wasser niemals unbeaufsichtigt lassen

4. Spielgeräte & Trampoline – Sicherer Spielspaß
Schaukeln, Klettergerüste und Trampoline sorgen für Bewegung und Spaß, können aber auch zu Stürzen und Verletzungen führen.

Tipp:

  • Spielgeräte regelmäßig auf Schäden, Verschleiß und lockere Verbindungen prüfen
  • Auf einen geeigneten Untergrund und ausreichenden Fallschutz achten
  • Bei Trampolinen die Sicherheits- und Herstellerhinweise beachten
  • Kinder altersgerecht bei der Benutzung begleiten und beaufsichtigen

5. Insektenstiche & Zecken – Schutz vor kleinen Plagegeistern
Bienen- und Wespenstiche können schmerzhaft sein und bei einer Insektengiftallergie schwere Reaktionen auslösen. Auch Zecken sollten nach dem Spielen im Garten oder in der Natur nicht übersehen werden.

Tipp:

  • In hohem Gras möglichst lange Kleidung tragen
  • Kinder nach dem Spielen sorgfältig nach Zecken absuchen
  • Speisen und Getränke im Freien möglichst abdecken
  • Vor dem Trinken kontrollieren, ob sich ein Insekt im Glas, in der Flasche oder Dose befindet

6. Sonnenschutz & Hitzeschutz – Sommerliche Gefahren minimieren
Kinder benötigen beim Spielen im Freien besonderen Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung und Hitze.

Tipp:

  • Direkte intensive Sonne möglichst vermeiden und schattige Spielbereiche schaffen
  • Kinder mit geeigneter Kleidung und Sonnenschutz schützen
  • Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden
  • Regelmäßig Getränke anbieten und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten
  • Bei großer Hitze körperlich anstrengende Aktivitäten reduzieren

Fazit:
Der eigene Garten soll für Kinder vor allem eines sein: ein Ort zum Spielen, Entdecken und Ausprobieren.
Wer mögliche Gefahren kennt und mit einfachen Maßnahmen vorsorgt, schafft dafür einen sicheren Rahmen – und kann die gemeinsame Zeit draußen entspannter genießen.

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