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Erster Pflasterpass® -Laden Deutschlands eröffnet!

Die Erste-Hilfe-Schule Dresden ist Sachsens erster Ausbilder für den Pflasterpass® und möchte durch die Unterstützung dieses Programmes 4 – bis 8 -jährige Kinder an das Thema “Erste Hilfe” heranführen, sie für die Gefahren in Heim, Schule und Freizeit sensibilisieren und Ihnen die altersgerechten Grundlagen der Ersten Hilfe vermitteln.
Denn alle 18 Sekunden verletzt sich in Deutschland ein Kind bei einem Unfall so schwer, dass es ärztlich versorgt werden muss! Ziel ist es, an KiTas und Schulen in ganz Deutschland einen einheitlichen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder anzubieten – ähnlich dem Seepferdchen beim Schwimmen lernen.

Damit werden aus kleinen Helfern große Helden. Pflasterpass – Wissen kann retten®!

Das Igelchen ist das Maskottchen des Pflasterpasses und genau aus diesem Grund ist der Kinderraum auch ganz dem Thema Wald gewidmet. So sorgt zum Beispiel ein über 6 m langer und 1,8 m hoher Textildruck mit Waldmotiv für die passende Atmosphäre. Denn Lernen soll ja bekanntlich Spaß machen.

Warum gerade an der Leipziger Straße? Ist ein Ladengeschäft mit Schaufenstern nicht etwas untypisch für eine Erste-Hilfe-Schule?

Unser Ziel ist es, das Thema Erste Hilfe und die damit verbundene Ausbildung ein Stück weit transparent und für alle sichtbar zu gestalten. Oft schieben die Menschen eine Auffrischung Ihrer Rettungsfertigkeiten auf die lange Bank und sollen dann für einen Kurs in irgend einen gewöhnlichen Schulungsraum, in der dritten Etage eines Hinterhauses, gehen. Das soll bei uns anders sein und jeder soll sehen was und wie wir ausbilden. Vielleicht nimmt das einigen die Scheu vor diesem Thema.

Was motiviert dich, extra einen Kinderschulungsraum in eine Erste-Hilfe-Schule zu integrieren?

Karsten Olzmann von der Ersten Hilfe Schule Dresden: Wir sind von dem Konzept Pflasterpass® sehr überzeugt und unterrichten dieses Format mit großer Begeisterung bei den Kindern und Pädagogen*innen schon seit einigen Monaten an zahlreichen Dresdner KiTas und Grundschulen. Durch unseren Pflasterpass® -Laden möchten wir Kinder mit Ihren Eltern oder Großeltern die Möglichkeit bieten, Pflasterpass® -Kurse auch privat zu besuchen. Es wird spezielle Eltern-Kind-Kurse geben und auch ein Kindergeburtstag kann in unseren Räumen mit einer altersgerechten, kindgemäßen Erste-Hilfe-Ausbildung kombiniert werden.

Fakten:
Eröffnung: Freitag, 15.06.2015, 14:00 – 19:00 Uhr
Adresse: Leipziger Straße 54, 01127 Dresden
Inhaber/Ansprechpartner: Karsten Olzmann
Weiter Infos: www.erste-hilfe-schule-dresden.de
Telefon: 0151/15188461

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pflasterpass gGmbH
Ansprechpartner: Frank M. Liehr
Am Studio 20
12489 Berlin
030-67044040
hallo@pflasterpass.de

Was ist Pflasterpass®?

Die Pflasterpass gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Zweck der Pflasterpass gGmbH ist die Förderung der Erziehung und Bildung, der Rettung aus Lebensgefahr, des Feuerschutzes und der Unfallverhütung sowie der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf diesem Gebiet.

Diese Seite richtet sich an alle Erziehungsberechtigte (Mutter, Vater, Oma, Opa), die ein Kind im Alter zwischen dem vierten und dem zwölften Lebensjahr haben. Kontaktieren Sie bitte in akuten Fällen den Notdienst (Telefon 112).Bitte beachten Sie: Kleinkinder und Neugeboren können nicht Ihre Beschwerden äußern. Rufen Sie im Zweifelsfall bitte den Notarzt.

Was kann Husten bei Kindern auslösen?

Es kann mehrere Gründe haben, dass Ihr Kind hustet. Die Hauptgründe lauten:

Allergien

Asthma

Bronchitis

Erkältung und Schnupfen

Grippe

Herzschwäche

Verschlucken

Rauchvergiftung

Tuberkulose

Wie gehe ich mit Husten bei Kindern um?

Bei Atemnot bitte sofort den Notarzt kontaktieren, zum Arzt grundsätzlich auch bei starkem, lang anhaltendem oder anfallsweisem Husten sowie immer mit einem Säugling.

Im ersten Schritt prüfen Sie, was die Ursache für den Hustenreiz sein kann. Prüfen Sie ob das Kind etwas verschluckt hat und bringen Sie ggf. in Erfahrung, ob eventuell eine Allergie oder Vorerkrankung vorliegt.Sorgen Sie im zweiten Schritt für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit und rauchen Sie auf keinen Fall in Anwesenheit des Kindes.

Stellen Sie im dritten Schritt Hustensaft, Lutschtabletten und Tee (ggf. mit warmer Milch und Honig) bereit. Bitte nutzen Sie nur pflanzliche Hustenstiller – chemische nur auf Rücksprache mit einem Arzt. Im vierten Schritte verabreichen Sie behutsam und vorsichtig warmen Tee und achten Sie darauf, wie das Kind reagiert. Halten Sie die Füße des Kindes warm. Reicht der Tee nach eigenem Empfinden nicht aus um den Husten zu lindern, beginnen Sie damit den pflanzlichen Hustenstiller zu verabreichen. Halten Sie dabei unbedingt die vorgeschriebenen Einnahme-Dosis ein.

Was tun, wenn das Kind etwas verschluckt hat?

Sollte das Kind etwas verschluckt haben, legen Sie das Kind mit dem Bauch auf den Schoß, sodass der Kopf und die Arme herunterhängen. Schlagen Sie mit der Hand mehrfach zwischen die Schulterblätter, bis der Fremdkörper aus dem Mund fällt. Sollte die erste Maßnahme nicht funktionieren, führen Sie bei Kindern das sogenannte Heimlich-Manöver aus.

● Stehen oder knien Sie hinter Ihrem Kind.

● Beugen Sie Ihr Kind nach vorne (damit der Fremdkörper „frei herausfallen kann“)

● Ballen Sie die Faust und platzieren Sie die Faust zwischen Bauchnabel und Unterrand des Brustbeines.

● Umfassen Sie die Faust mit Ihrer anderen Hand und ziehen Sie kräftig nach innen oben.

● Wiederholen Sie diesen Vorgang 5 Mal.

● Wichtig: Kein Heimlich-Manöver bei Kinder unter einem Jahr!

● Nach der Anwendung des Heimlich-Manövers sollte umgehend eine Untersuchung durch einen Kinderarzt erfolgen.

 

Was tun bei Husten (Ursache: Allergien)?

-> Alle Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel.

 

Was tun bei Husten (Ursache: Asthma)?

Sollte Ihr Kind einen Asthma-Hustenanfall erleiden, gehen Sie bitte die folgenden Schritte durch:

1. Unbedingt Ruhe bewahren

2. Fenster aufmachen und lüften

3. Richtige Position (Bild einfügen mit Visualisierung)

4. Atemtechniken

Das Einatmen sollte langsam über die Nase erfolgen, wobei der Mund geschlossen bleibt.Ausgeatmet wird anschließend durch den Mund und zwar so langsam und so lange wie möglich. Atmen Sie dabei „hörbar“ aus auf „sss“, „sch“, „pff“ oder „ch“-Laute. So ist das Atmen besser zu kontrollieren.

5. Medikamente (Inhalationsspray und Kortisontabletten)

6. Ggf. Rettungsdienst

 

Was sind die größten Mythen im Umgang mit Husten?

● Den Husten einfach hinnehmen -> das kann zu einer Infektion führen

● Zu stark Husten -> beschädigt die Bronchien

 

Was sind die besten Hausmittel gegen Kinderhusten?

● Viel trinken – Bestes Hausmittel gegen Reizhusten

● Warme Brustwickel lindern Hustenreiz

● Dampfinhalation mit Kochsalzlösung und Kräutern

● Zwiebelsaft – Natürliches Mittel gegen Reizhusten

● Kräutertees gegen Reizhusten

● Honig – Das natürliche Hausmittel bei Hustenreiz.

 

Wie lang dauert ein gewöhnlicher Kinderhusten?

Morgendlicher Husten passt zu einem Raucherhusten, wiederholtes Husten nachts oder bei körperlicher Anstrengung zu Asthma oder einem Herzproblem. Und: Husten bis zu drei Wochen gilt als akut, bis zu acht Wochen als subakut. Wer sich mehr als acht Wochen mit Husten herumschlägt, hat ein chronisches Gesundheitsproblem.

 

Wann sollte man zum Kinderarzt gehen?

● Bei Husten mit Atemnot
● Bei Husten mit Brustschmerzen
● Wenn zusätzlich hohes Fieber auftritt
● Wenn größere Blutmengen ausgehustet werden
● Wenn der Husten nach einem Auslandsaufenthalt einsetzt und dort Tuberkulose vorkommt
● Bei Husten nach Kontakt zu Tuberkulose-Patienten
● Wenn Betroffene an einer Immunschwäche leiden oder sich in einer immunsuppressiven Therapie (das Immunsystem unterdrückende Behandlung) befinden
● Bei einer Krebserkrankung in der Vorgeschichte des Patienten
● Bei sehr starken Rauchern

Über die Autorin

Pflasterpass-Expertin-Christiane Puck-Profilbild

Christiane Puck

Fachärztin für Anästhesie, Notfallmedizin, und Palliativmedizin, Gründerin des Projekts und des Vereins „Doc Puck zeigt es“ e.V. – Kinder retten Leben.

Mehr zu Christiane Puck

Christiane Puck ist Fachärztin für Anästhesie, Notfallmedizin und Palliativmedizin. Nach ihrer Approbation ging sie als Stipendiatin der Fulbright-Stiftung für zwei Jahre nach Boston und machte dort ihren Master of Public Health. Am Universitätsklinikum Bonn absolvierte sie ihre Facharztausbildung zur Anästhesistin. Im Rahmen ihres Berufs ist sie auch als Notärztin tätig.

Während ihres Berufslebens, aber auch bei ihrem privaten Engagement für Kinder („Kids save Lives“, „Lesen verzaubert“) hat Christiane festgestellt, dass Kinder im Gegensatz zu Erwachsenen angstfrei, furchtlos, mutig und wissbegierig sind. Daher kann man sie auch für das so wichtige Thema der Lebensrettung begeistern. In Deutschland wird Erste-Hilfe für den Führerschein erlernt und dann schnell wieder vergessen. Anders ist es in den skandinavischen Ländern dort ist Erste-Hilfe bereits in der Grundschule ein Schulfach mit dem Erfolg, dass mehr als 70 % der Bevölkerung Erste-Hilfe leisten können. In Deutschland können dies nur 20-30 %.

Mit ihrem Projekt „Doc Puck zeigt es“ will Christiane ein Umdenken in der Gesellschaft erreichen: Erste-Hilfe zu leisten muss in Deutschland „in“ werden. Sie ist davon überzeugt, dass dies nur über die Kinder zu schaffen ist, denn Kinder lernen schon in jungen Jahren Erste-Hilfe wie Fahrradfahren und Schwimmen und vergessen es nie wieder.

Beide Projekte, Pflasterpass-Wissen kann Leben retten® und „Doc Puck zeigt es“ e.V. haben ein gemeinsames Ziel: Erste Hilfe muss Schulfach werden!

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Pflasterpass® Präsenzkurs

 

Die Pflasterpass gGmbH verfügt über ein Netzwerk von über 40 Standorten in ganz Deutschland mit mehr als 50 zertifizierten Pflasterpass® -Kursleiter*innen, die schon über  25.000 Kinder im Alter von 4 - 8 Jahren ausgebildet haben. Wenn also ein Standort in der Nähe ist, sind wir in der Lage, in KiTas und Grundschulen diese Pflasterpass® -Präsenzkurse durchzuführen.