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Wir haben in der letzten Woche bereits über die Benutzung von Schwimmflügeln und den damit verbundenen Gefahren berichtet. Heute soll es nun um weitere Schwimmhilfen gehen.
Dabei möchten wir uns speziell den Schwimmringen, in ihren unterschiedlichen Formen, widmen.

 

 

Wir alle kennen wahrscheinlich diese Schwimmreifen und vielleicht sind wir selbst als Kind in einem Schwimmring, in Form einer Ente, eines Pelikans, oder eines Einhorns durch das heimische Freibad geschwommen.
Doch diese Schwimmreifen sind lediglich ein nettes Spielzeug, jedoch keine ausreichende Schwimmhilfe!
Bereits bei den Schwimmflügeln berichteten wir über die Gefahr des Durchrutschen!

  • Bei den uns bekannten Schwimmreifen und Schwimmringen ist diese Gefahr wesentlich größer!
  • Da die Luft gefüllten Ringe nicht dicht am Körper anliegen, reicht oftmals ein nach oben strecken der Arme und schon ist unser kleiner Schatz durch diesen Ring hindurch gerutscht und treibt eventuell hilflos im Wasser!

 

 

Viele Eltern greifen daher zu speziellen Schwimmreifen mit eingebautem Schrittgurt, in der Hoffnung die Gefahr des Hindurchrutschens deutlich zu verringern, doch der Schein trügt, denn genau diese Schrittgurte oder Hosen-ähnlichen Einbauten erhöhen sogar die Gefahr unserer Kinder im Wasser!

  • Der Körperschwerpunkt eines Kinder liegt sehr hoch und ein leichtes nach vorn beugen mit einem solchen Reifen kann schnell dazu führen, dass die kleinen umkippen und mit dem Kopf im Wasser landen
  • Der Gurt, der das eigentliche nach oben rutschen des Ringes verhindern soll, wird nun zur ernsthaften Gefahr!
  • Er kann unter Umständen dafür sorgen, dass das Kind, durch das Gewicht des Oberkörpers, weiterhin mit dem Kopf unter Wasser gedrückt wird!
  • Diese Reifen eignen sich daher lediglich als Spielzeug und keinesfalls eine geeignete Schwimmhilfe!
  • Kinder sollten mit diesen Schwimmreifen, ähnlich wie mit unseren Schwimmärmeln, nicht selbstständig im Wasser spielen!
  • Kinder mit Schwimmringen niemals unbeaufsichtigt und maximal eine Armlänge entfernt spielen lassen!

 

Sollten sich Eltern dennoch für eine solche Schwimmhilfe für Ihr Baby oder Kleinkind entscheiden:

  • Achtet auf einen besonders tiefen Sitz und eine sehr große Auflagefläche des Reifens
  • Diese bietet eine etwas bessere Stabilität und die Gefahr des Umkippens, mit dem Kopf voran, ist somit deutlich geringer!
  •  Ebenso sollte bei dem Kauf dieser luftgefüllten Schwimmkörper nach einem entsprechenden TÜV-Siegel mit folgender Kennung geachtet werden: EN 13138-1!
  • Nur, wenn dieses sichtbar auf der Verpackung steht, könnt ihr sicher sein, dass die Schwimmhilfe auch wirklich schützt und keine zusätzliche Gefahr ist!

 

 

Wir wollen weder Euch noch Euren Kindern den Spaß an aufblasbaren Ringen oder ähnlichem nehmen! Sondern lediglich auf die Gefahren aufmerksam machen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind!
Das Igelchen und das Pflasterpass® -Team wünscht Euch viel Spaß beim Baden mit der Familie.

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