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Pflasterpass® – Reinigungsmittel (kinderfreundlich) selbst zu Hause herstellen?

Reinigungsmittel im Familienhaushalt – worauf sollten Eltern achten?

Reinigungs- und Haushaltsmittel gehören zum Alltag. In einem Haushalt mit Kindern ist jedoch besondere Vorsicht wichtig: Gerade kleine Kinder entdecken ihre Umgebung neugierig und nehmen Gegenstände oder Flüssigkeiten schnell in die Hand oder in den Mund.

Haushaltschemikalien gehören deshalb zu den typischen Auslösern von Vergiftungsunfällen im Kindesalter. Entscheidend ist vor allem, Reinigungsmittel sicher aufzubewahren, richtig anzuwenden und für Kinder unzugänglich zu lagern.

Doch braucht es für jede Verschmutzung einen speziellen Reiniger? Nicht unbedingt. Für viele alltägliche Reinigungsarbeiten reichen wenige geeignete Produkte aus. Auch einige einfache Haushaltsmittel können für bestimmte Anwendungen eine Alternative sein.

Wichtig dabei: Selbst gemachte Reinigungsmittel sind nicht automatisch ungefährlich. Auch sie können Haut, Augen oder Atemwege reizen und gehören grundsätzlich nicht in Kinderhände.

Reinigungsmittel im Haushalt: Weniger ist oft mehr

Nicht jedes Reinigungsmittel ist automatisch gefährlich. Einige Produkte können jedoch reizende, ätzende oder andere gesundheitlich problematische Inhaltsstoffe enthalten. Deshalb sollten die Hinweise und Gefahrensymbole auf der Verpackung immer beachtet werden.
Besonders wichtig in Haushalten mit Kindern: Reinigungsmittel gehören grundsätzlich außerhalb ihrer Reichweite.
Sie sollten außerdem niemals in Getränkeflaschen oder Lebensmittelbehälter umgefüllt werden, da dadurch gefährliche Verwechslungen entstehen können.

Für die normale Reinigung von Küche, Bad und Haushalt sind meist nur wenige Produkte erforderlich. Auch Desinfektionsmittel sind in einem normalen Privathaushalt in der Regel nicht notwendig.
Wer Reinigungsmittel sparsam dosiert und bewusst auswählt, kann gleichzeitig die Belastung für Umwelt und Abwasser reduzieren. Orientierung bei umweltfreundlicheren Produkten bieten beispielsweise der Blaue Engel oder das EU-Ecolabel.

Können selbst gemachte Reinigungsmittel eine Alternative sein?

Für einige alltägliche Reinigungsarbeiten können einfache selbst hergestellte Lösungen eine Alternative sein. Sie bestehen häufig aus wenigen Zutaten und lassen sich gezielt für bestimmte Verschmutzungen einsetzen.
Dabei gilt jedoch:

  • Auch selbst gemachte Reiniger können Haut und Augen reizen.
  • Nicht jede Mischung eignet sich für jede Oberfläche.
  • Verschiedene Substanzen sollten niemals ohne genaue Kenntnis miteinander vermischt werden.
  • Selbst hergestellte Reiniger müssen ebenso sicher und für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden wie gekaufte Produkte.

Wenige Zutaten – unterschiedliche Einsatzbereiche

Für einfache Reinigungsaufgaben werden häufig einige wenige Haushaltsmittel verwendet:

  • Natron: kann beispielsweise bei Verschmutzungen und unangenehmen Gerüchen eingesetzt werden.
  • Essig oder Zitronensäure: können bei Kalkablagerungen hilfreich sein, eignen sich aber nicht für alle Materialien und Oberflächen.
  • Zitronensaft: kann bei bestimmten leichten Verschmutzungen eingesetzt werden, enthält jedoch ebenfalls Säure.
  • Reinigungsalkohol: kann unter anderem zur Reinigung geeigneter glatter Oberflächen verwendet werden. Er muss sicher aufbewahrt und von Kindern ferngehalten werden.

Wichtig: Reinigungsmittel und Zutaten sollten nicht beliebig miteinander vermischt werden. Unterschiedliche Stoffe können miteinander reagieren und dabei gesundheitsschädliche Dämpfe oder andere Gefahren verursachen.
Selbst hergestellte Reiniger sollten außerdem niemals in Getränke- oder Lebensmittelbehälter umgefüllt werden.
Verwenden Sie geeignete Behälter, beschriften Sie diese eindeutig und bewahren Sie sie kindersicher auf.

Einfache Reinigung muss nicht kompliziert sein

Für viele alltägliche Verschmutzungen im Haushalt sind keine aufwendigen Mischungen notwendig. Je nach Oberfläche können bereits Wasser, ein geeignetes Tuch oder einzelne einfache Haushaltsmittel ausreichen.
Wer selbst hergestellte Reinigungslösungen verwenden möchte, sollte sich deshalb auf einfache und klar nachvollziehbare Anwendungen beschränken und die Materialhinweise der jeweiligen Oberflächen beachten.

Besonders in Haushalten mit Kindern gilt: Verzichten Sie auf Experimente mit verschiedenen Reinigungschemikalien. Mischen Sie insbesondere keine unterschiedlichen Reinigungs- oder Desinfektionsmittel miteinander.
Auch selbst hergestellte Lösungen gehören nach der Verwendung sicher verschlossen und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt.

Fazit: Sicher aufbewahren ist der beste Schutz

Ob gekauft oder selbst hergestellt: Entscheidend ist, dass Reinigungsmittel in einem Haushalt mit Kindern sicher verwendet und konsequent außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt werden.
Wenige geeignete Produkte reichen für viele Aufgaben im Haushalt aus. Wer zusätzlich einfache Haushaltsmittel verwendet, sollte auf klare Anwendungen achten und auf unnötige Mischungen verzichten. Denn für Kinder zählt vor allem eines:
Was gefährlich werden kann, gehört nicht in ihre Hände.

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