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Unterkühlungen und Erfieren

Unterkühlungen entstehen bei Kindern viel schneller als bei Erwachsenen. Besonders Säuglinge können noch nicht durch Zittern Wärme erzeugen. Eine Unterkühlung entsteht leicht durch feuchte Kleidung bei kalter Witterung.

Eine Unterkühlung erkennt man am sichersten indem die Körpertemperatur rektal (im Po) messen wird. Zeichen der Unterkühlung sind Blässe oder Blauverfärbung der Haut, bei älteren Kindern Kältegefühl und Kältezittern. Eine Körpertemperatur von weniger als 36 °C im Po gemessen ist auf jeden Fall kontrollbedürftig.

Erfrierungen sind örtlich begrenzte Kälteschäden als Folge mangelnder Durchblutung eines Körperteils (z. B. abschnürende Schuhe, fehlerhaftes Angurten in Tragegestellen …). Die betroffene Hautpartie ist weiß und fühlt sich deutlich kalt an.

 

Was tun bei Unterkühlung?

  • Zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus fahren oder denNotruf wählen.

 

Was tun bei Erfrierung?

  • Den erfrorenen Bereich schrittweise erwärmen, in Wasserbad mit aufsteigender Temperatur.
  • Die Wassertemperatur sollte für das Kind nie unangenehm oder gar schmerzhaft sein.
  • Die verletzte Stelle (Stellen) locker mit sauberen, warmen Tüchern oder Verbänden bedecken.
  • Zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus fahren oder den Notruf wählen.
  • Wichtig: Impfpass mitnehmen, u.a. wegen Tetanusschutz.

Haftungsausschluss

Alle hier genannten Maßnahmen sind lediglich als Tipps zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Meinung oder Diagnose. Die Pflasterpass gGmbH übernimmt keinerlei Haftung und empfiehlt in Zweifelsfällen oder dringenden Notfällen UNBEDINGT einen Arzt in Ihrer Nähe aufzusuchen!

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