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Ellenbogenverletzungen im Kleinkindalter

Ellbogenverrenkungen im Kleinkindalter ist eine Sonderform der Verrenkung, die eigentlich gar keine echte Verrenkung ist. Es ist immer nur der Ellbogen betroffen, und zwar bei Kindern bis ca. 6 Jahre. Die Verletzung entsteht durch plötzliches, heftiges Ziehen am Arm: das Kind an der Hand der Mutter stolpert, die Mama reißt es hoch. Oder ältere Geschwister ziehen das kleinere Kind ruckartig von ihrem Spielzeug fort. Oder die Eltern spielen „Engelchen flieg“ mit dem Kleinkind, wovor Kinderärzte eindringlich warnen.

Die Verletzung erkennt man daran, dass das Kind den Arm leicht gebeugt herunterhängen lässt, ihn nur wenig spontan bewegt und ihn nicht zum Spielen benutzt. Es kann nicht fest zugreifen (z.B. nach Spielzeug oder Gummibärchen).

Das Kind klagt nicht über Schmerzen, solange der Arm ruhig gehalten wird, vielleicht spielt es sogar, wobei es aber nur den gesunden Arm benutzt. Wenn aber versucht wird, die Handfläche nach oben zu drehen, schreit es vor Schmerz.

 

Was tun?

 

  • Ruhe bewahren und das Kind beruhigen.
  • Nicht versuchen, das verletzte Körperteil selbst wieder einzurenken. So können zusätzliche Verletzungen entstehen.
  • Unnötige Bewegungen am verletzten Arm vermeiden.
  • Zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus fahren oder Sie den Notruf wählen.

Haftungsausschluss

Alle hier genannten Maßnahmen sind lediglich als Tipps zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Meinung oder Diagnose. Die Pflasterpass gGmbH übernimmt keinerlei Haftung und empfiehlt in Zweifelsfällen oder dringenden Notfällen UNBEDINGT einen Arzt in Ihrer Nähe aufzusuchen!

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