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Atemnot durch Fremdkörper in der Speiseröhre

Fremdkörper gelangen bei Kindern oft durch versehentliches Verschlucken oder beim Spielen in die Speiseröhre. Oft sind es kleine Gegenstände (Münzen, Ohrringe, Sicherheitsnadeln etc.) die verschluckt werden. Glücklicherweise passieren die meisten Fremdkörper ungehindert – und ohne Verletzungen hervorzurufen – den kindlichen Magen-Darm-Trakt und tauchen nach zwei bis fünf Tagen (manchmal auch noch später) unversehrt im Stuhl auf.

Gerade bei kleinen Kindern besteht aber die Gefahr, dass der Fremdkörper in der Speiseröhre hängen bleibt.

 

Was tun?

 

  • Ruhe bewahren und das Kind beruhigen.
  • Das Kind fragen, ob es ein „kloßiges“ Gefühl im Hals hat.
  • Beobachten, ob das Kind erbricht oder einen Brechreiz hat.
  • Auf vermehrten Speichelfluss achten.
  • Beobachten, ob das Kind gehäuft schluckt.
  • Falls diese oder ähnliche Beschwerden bestehen: Sofort zum nächsten Kinderarzt/Krankenhaus fahren oder den Notruf 112 wählen.
  • Hat das Kind nach dem Verzehr eines Gegenstands keine Beschwerden, beim Kinderarzt oder Krankenhaus nachfragen, ob eine Gefahr für das Kind von dem verschluckten Fremdkörper ausgeht.

 

  • Achtung! Ausnahme Knopfzellbatterien und NadelnBei Verdacht auf Verschlucken von Knopfzellbatterien und Näh- oder Stecknadeln immer sofort einen Arzt aufsuchen oder den Notruf 112 wählen!
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Dringende ärztliche Hilfe oder Notfall?

Wenn du außerhalb der Sprechzeiten dringend ärztliche Hilfe benötigst und zum Beispiel nicht weißt, wo sich in deiner Nähe eine Bereitschaftsdienstpraxis befindet, wähle für den allgemeinen ärztlichen Bereitschaftsdienst die Rufnummer 116 117. Diese Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos – egal ob du vom Festnetz zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufst.

Bei schweren Unfällen und lebensbedrohlichen Notfällen deines Kindes ist sofort der Notruf 112 zu wählen.

Haftungsausschluss

Alle hier genannten Maßnahmen sind lediglich als Tipps zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Meinung oder Diagnose. Die Pflasterpass gGmbH übernimmt keinerlei Haftung und empfiehlt in Zweifelsfällen oder dringenden Notfällen UNBEDINGT einen Arzt in Ihrer Nähe aufzusuchen!

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