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Zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstodes

Unter dem Begriff “Plötzlicher Kindstod” versteht man den völlig unvorhersehbaren Tod eines gesunden Kindes unter einem Jahr während des Schlafs. Er ist die häufigste Todesursache nach der Neugeborenenzeit (so nennt man die ersten vier Lebenswochen). Die Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod sind bekannt, die tatsächlichen Ursachen aber immer noch nicht. Die beste Vorsorge zur Senkung des Risikos für den “Plötzlicher Kindstod” ist die Vermeidung der Risikofaktoren.

 

Was tun zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstodes?

 

  • Während der Schwangerschaft keinesfalls rauchen.
  • Säuglinge im 1. Lebensjahr stets in Rückenlage schlafen lassen (nicht in Bauchlage oder Seitenlage).
  • Säuglinge so ins Bett legen, dass ihr Kopf nicht durch Bettzeug bedeckt werden kann. Das Anziehen eines Schlafsacks verhindert ein “unter die Bettdecke rutschen”.
  • Säuglingsbetten müssen frei von Kissen und ähnlichem sein. Auch gepolsterte Bettumrandungen gehören nicht in Kinderbetten, wie wissenschaftliche Studien belegen
  • Säuglinge stets im eigenen Bett, aber im selben Zimmer wie die Eltern schlafen lassen.
  • Überwärmung und Unterkühlung des Säuglings vermeiden. Kinderzimmer nicht überheizen, keine Mützen im Schlaf tragen lassen.
  • Säuglinge sollten in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen, niemals in Gegenwart des Kindes oder im Kinderzimmer rauchen! Wird das Kind nicht atmend und ohne Herzaktion in seinem Bettchen vorgefunden, hilft einzig eine sofortige Mund-zu-Mund-Beatmung und Mund-zu-Nase-Beatmung, sowie eine Herzdruckmassage.
  • Sofort den Notruf 112 wählen!
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Dringende ärztliche Hilfe oder Notfall?

Wenn du außerhalb der Sprechzeiten dringend ärztliche Hilfe benötigst und zum Beispiel nicht weißt, wo sich in deiner Nähe eine Bereitschaftsdienstpraxis befindet, wähle für den allgemeinen ärztlichen Bereitschaftsdienst die Rufnummer 116 117. Diese Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos – egal ob du vom Festnetz zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufst.

Bei schweren Unfällen und lebensbedrohlichen Notfällen deines Kindes ist sofort der Notruf 112 zu wählen.

Haftungsausschluss

Alle hier genannten Maßnahmen sind lediglich als Tipps zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Meinung oder Diagnose. Die Pflasterpass gGmbH übernimmt keinerlei Haftung und empfiehlt in Zweifelsfällen oder dringenden Notfällen UNBEDINGT einen Arzt in Ihrer Nähe aufzusuchen!

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