Schock

Unter „Schock“ wird der Versuch des Körpers, mit schweren Krankheitsbildern fertig zu werden – bis hin zum Versagen der körpereigenen Ausgleichsmaßnahmen – verstanden. Ein Schock kann zum Beispiel als Folge eines schwer wiegenden Blutverlustes entstehen oder durch einen Herzstillstand hervorgerufen werden. Für den Laien ist es sehr schwierig, einen Schockzustand zu erkennen, es gibt kein eindeutiges Zeichen.

Auffällige Veränderungen, bei denen sie nach einem Unfall einen Schock vermuten sollten:

  • Schnelles Atmen.
  • Ungewöhnlich schneller Herzschlag, der zunächst gut, dann immer schlechter zu tasten ist.
  • Gräulich-bläuliche Hautfarbe.
  • Kühle Unterarme und Unterschenkel.
  • Plötzlich auftretende Angst, Unruhe, Verwirrtheit, Gleichgültigkeit.

 

Bei Säuglingen:

  • Klägliches Jammern statt kräftiges Schreien.
  • Langsamer Herzschlag.
  • Atempausen (das Kind macht zwischen den normalen Atemzügen immer wieder längere Pausen, in denen es nicht atmet).

 

Was tun?

  • Bei akuten Blutungen: Blutstillung (durch Verbände,Pflaster oder Ähnlichem)
  • Schocklage herstellen: Kopf und Oberkörper flach auf den Boden, Beine hoch.
  • Sprechen Sie ruhig mit dem Kind über vertraute Dinge (erzählen Sie z.B. ein bekanntes und geliebtes Märchen), lassen Sie es nicht einschlafen.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig Atmung und Puls.
  • Vorsicht bei Erbrechen! Achten Sie darauf, dass der Mund geöffnet ist und das Kind auf der Seite liegt, so dass das Erbrochene nicht in die Atemwege gelangt.
    – Rufen Sie denNotruf!

Haftungsausschluss

Alle hier genannten Maßnahmen sind lediglich als Tipps zu verstehen und ersetzen keinesfalls eine ärztliche Meinung oder Diagnose. Die Pflasterpass gGmbH übernimmt keinerlei Haftung und empfiehlt in Zweifelsfällen oder dringenden Notfällen UNBEDINGT einen Arzt in Ihrer Nähe aufzusuchen!

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